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Die Geschichte des Spielfilms

Die Entstehung des Spielfilms
Die Geschichte des Spielfilms begann bereits 1832 mit der Erfindung des “Stroboskop”. 1891 entwickelte Edison dann das “Tinetoskop” und am 1, November 1895 stellten die Brüder Skladanowsk ihr “Bioskop” vor. Als Geburtsstunde des Films ging aber dann der 28. Dezember 1895 in die Geschichte ein. Damals zeigten die Brüder Auguste und Louis Lumiere der Öffentlichkeit einen einfachen Film mit dem Titel L`entrée du train en gare de la Ciotat” o (Der Eingang des Zuges). Als der eigentliche Filmschöpfer gilt aber Georges Méliès. Er entwickelte 1896 bis 1912 das Kino. Bekannt wurde er 1902 mit seinem Film “Die Reise zum Mond” .

Historische Ereignisse der Filmgeschichte

  • 1832 Erfindung des Stroboskop
  • 1891 Edison entwickelt das Tinetoskop
  • 1895 Geburtsstunde des Films durch die Brüder Lumiere
  • 1927 Premiere des ersten Tonfilms
  • 1939 erster Film mit Farbe

Wie es weiter ging mit dem Spielfilm

Der Film der Brüder Lumiere konnte noch nicht als Spielfilm bezeichnet werden. Man sah Menschen, die sich bewegten und beispielsweise ein Fabrikgebäude verließen. Besonders faszinierend war jedoch, dass die Kamera am Bahnsteig aufgebaut war und die Zuschauer einen Zug auf sich zufahren sahen. Am 6. Oktober 1927 war die Premiere des ersten Tonfilms. Er hieß “The Jazz Singer”. 1939 wurde in den USA Victor Flemings Film “Gon with the Wind” als erster Film mit Farbe gedreht. Kurz zuvor gab es bereits von Thomas Edison “Annabels Butterfly Dance” als Farbfilm. Der wurde aber ohne Farbe gedreht und später koloriert. Die einzigen Farben des Films waren Rot und Blau.
1920 bis 1945 fand die klassische Holliwood-Ära statt. Orson Welles führte 1940 eine subtile Kameraführung als völlig neue Dramaturgie ein. Er wurde mit “Citizen Cane” weltbekannt. Ein ebenfalls berühmter Klassiker aus dieser Zeit ist “Casablanca” unter der Regie von Michael Curtiz. In den Jahren 1945 bis in die 60ziger Jahre entwickelte sich der deutsche Nachkriegsfilm. Seit 1945 gibt es das “Lexikon des internationalen Film“.
“La Strada” war 1954 ein Film von Federico Fellini nach Art des des damals in Italien angesagten Neonrealismus.
In den 50ziger bis 60ziger Jahren breitete sich die “Neue Welle” (Novelle Vague)aus. Sie kam aus Frankreich zu uns. Es wurden verbesserte Techniken eigeführt, die Ansprüche an das künstlerische Niveau wurde angehoben, es entwickelte sich ein stärkeres Bewusstsein für die politischen und sozialen Wege des Films und andere wirtschaftliche Handhabungen der Produktion wurden eingeführt. Der erste Film dieser Art lief unter dem Titel “Die Enttäuschten” und stammte von U. Claude Chabrol.
Die Ansprüche an Spielfilme stiegen seit den 70ziger und 80ziger Jahren bis heute immer weiter. Hochglanzfilme, Spielfilme mit computeranimierten Bildern und Spezialeffekten sind heute normal.
Seit dem 6. Juni 1951 finden regelmäßig die Internationalen Filmfestspiele in Berlin statt. Auf der Berlinale 2002 gewann der Spielfilm “Montag Morgen” den Silberen Bären für die beste Regie und den FIPRESCI-Preis. Die Preise gingen an Otar Iosseliani.