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Das Lexikon des internationalen Films

Für Filmschaffende- und liebhaber ist sie die wichtigste Publikation: das Lexikon des internationalen Films. Jedes Jahr werden alle in Deutschland veröffentlichten Filme des Vorjahres zusammengetragen und rezensiert. Die CD-ROM-Ausgabe dient als Grundlage für verschiedene Datenbanken, die im Internet abrufbar sind. Für öffentliche Medien ist das Lexikon des internationalen Films ein wichtiges Nachschlagewerk. Nicht nur als Quelle zum Inhalt der Filme. Immer wieder wird aus den Besprechungen zitiert. Mittlerweile hat sich das Nachschlagewerk weiterentwickelt, es bietet weit mehr als nur eine Filmografie.

Katholische Ursprünge

Alle Rezensionen entstammen den Artikeln des Magazins Filmdienst; eine 14-tägig erscheinende Publikation, die 1949 aus der Zeitschrift Filmdienst der Jugend hervorgegangen ist. Ursprünglich ging es um Filmbesprechungen aus Sicht der katholischen Kirche. Filmdienst erlangte aber eine gewisse Unabhängigkeit und Anerkennung in der Medienbranche. 1988 wurde das Lexikon des internationalen Films erstmals veröffentlicht. Chefredakteur war Klaus Brüne, der Gründer des Filmdienstes. Das Lexikon fasste alle Filme aus den Magazinen zusammen. Rezensionen wurden gekürzt, teilweise revidiert. Es ging nicht mehr nur um eine katholische Sichtweise, die Filme wurden vor allem als Träger von Wertvorstellungen angesehen. Obligatorische Angaben wie Filmstab und Erscheinungsjahr ergänzten die Aufzeichnungen. Das erste Lexikon des internationalen Films umfasste zehn Bände.

Rezensionen und Jahresberichte

Inzwischen beinhaltet die Jahresausgabe eine zusammenfassende Chronik der wichtigsten Filme, auch aus der Schweiz. DVD- und Blu-Ray-Veröffentlichungen werden ebenfalls berücksichtigt. Für Regisseure gibt es ein eigenes Verzeichnis. Aufsätze erweitern das Lexikon des internationalen Films. Im 2013 veröffentlichten Lexikon wird zum Beispiel ausführlich über Martin Scorsese berichtet. Besonders vermerkt werden ausgezeichnete Werke wie Montag Morgen, Blue Velvet oder Caesar Must Die, Filme aus allen Kategorien. Die Filmfestspiele sind Bestandteil der Bücher geworden und mit wesentlichen Informationen vermerkt. Neben den deutschen, von denen beispielhaft die Berlinale zu nennen ist, sind auch wichtige internationale Festivals verzeichnet. Aus der Inhaltsangabe zum Filmjahr 2012 geht die folgende Auswahl hervor:

Die Filmfestpsiele in der schönen französischen Stadt Cannes gehören zu den international populärsten: Auch sie finden Beachtung im Lexikon des internationalen Films.

Die Filmfestpsiele in der schönen französischen Stadt Cannes gehören zu den international populärsten: Auch sie finden Beachtung im Lexikon des internationalen Films.

  • Festivalpreise 2012 der internationalen katholischen Organisation SIGNIS
  • Internationale Filmfestspiele von Cannes
  • Internationale Filmfestspiele Locarno
  • Internationale Filmfestspiele in San Sebastián
  • Internationale Filmfestspiel von Venedig
  • Oscars 2012