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Montag Morgen

Der französisch-italienische Film ,,Montag Morgen“ aus dem Jahr 2002 wurde vom französischen Regisseur Otar Iosseliani gedreht. Er schrieb auch das Drehbuch und führte den Schnitt.

Was geschieht am Montag Morgen?

Der Film Montag Morgen erfeute sich auch deßhalb eines so großen Zuspruchs, weil sich nahezu jeder mit der Hauptperson und den Leiden des Montagmorgen´s identifizieren konnte.

Der Film Montag Morgen erfeute sich auch deßhalb eines so großen Zuspruchs, weil sich nahezu jeder mit der Hauptperson und den Leiden des Montagmorgens identifizieren konnte.

Die Geschichte des Films ist schnell erzählt. Hauptakteur ist Vincent, ein ganz normaler Arbeiter in einem kleinen beschaulichen Dorf. Von Beruf ist er Schweißer und neben der Malerei hat er nur noch ein Steckenpferd, das Rauchen. Täglich weckt Ihn 5 Uhr sein Wecker und täglich läuft der gleiche Film ab. Aufstehen, arbeiten, Heim kommen, schlafen. Jeden Tag aufs Neue. Monotonie bestimmt sein Leben. Vincent fühlt sich wie ein Hamster im Laufrad. Auf dem Arbeitsweg, in der Bahn: Rauchverbot! Auf Arbeit erwartet Ihn: Rauchverbot! Wieder von der Arbeit heimgekehrt, erteilt ihm auch noch seine Frau: Rauchverbot. In seinen eigenen vier Wänden. Eines Tages bricht er aus. Die Sehnsucht nach Freiheit, ohne Pflichten, ohne Zwänge lässt ihn rebellieren. Einfach weg aus diesem Karussell, führt ihn sein Weg nach Venedig. Hier kommt er bei seinem Freund Carlo, an einem Sonntag an. Zuerst findet er Freiheit, Nichtstun und Abenteuer. Dann kommt auch hier ein Montag Morgen. Auch Carlo, welcher sinniger Weise ebenfalls Schweißer ist, beginnt seinen Arbeitstag um fünf Uhr. Vincent begleitet Ihn am Montag Morgen zur Arbeit, um das vorzufinden, wovor er floh, den normalen Alltag. Also dreht er um und verbringt seine Zeit lieber mit Nichtstun in Venedig. Das Ganze zieht er acht Monate durch und kehrt dann Heim.

Darsteller und Ihre Rolle:

• Vincent Jaques Bidou
• Carlo Arrigo Mozzo
• Josephine Anne Kravz-Tarnovsky
• Vincents Mutter Narda Blanchet
• Nicolas Dato Tarielashvili-Iosseliani
• Berthe Anna Lamour-Flori
• Vincents Vater Radslav Kinski

Fazit des Montag Morgen

Der amüsante Film regt zum Nachdenken an. Man findet sich unweigerlich im Hauptakteur wieder. Jeder kennt sicher den Wunsch zum Ausbrechen aus dem gewohnten Umfeld, jeder kennt einen Montag Morgen. Es wird aber auch gezeigt, dass man leider auch arbeitet, um normal leben zu können.
Der französische Regisseur, Iosseliani, mit russischer Abstammung, ist für seine gesellschaftskritischen Filme bekannt. Er zeigt Alltagssituationen welche zum Schmunzeln und Nachdenken anregen. Mit seinem Film Montag Morgen, gewann er den Silbernen Bären, bei dem Filmfestspielen in Berlin 2002, für die beste Regie, sowie den FIPRESCI-Preis.